Kennt Ihr das Impossible Project?

Veröffentlicht am: 12.01.2016

Ich erwähne an vielen Stellen meine Liebe zur analogen Fotografie, schwärme von alten Kameras, Film und der Dunkelkammer. Dabei vergesse ich schnell, dass viele Menschen außerhalb meiner kleinen Fotografie-Blase gar keinen Bezug zum Medium "Film" haben. Also legen wir doch einfach mal los: Ich zeig euch womit ich so arbeite und schreib zwei, drei Sätze dazu!

Den Anfang macht die Polaroid, genau genommen die Polaroid SX-70. Sie verwendet Instant Film, eine Art der Fotografie die wohl am einfachsten mit einer digitalen Kompaktkamera vergleichbar ist. Keine Einstellungen, einfach draufhalten, auslösen, Bild da. Dazu gibt's den gratis* Instagram Filter, ganz ohne App und Plugin. Klingt super oder? Jetzt kommt der kleine Wer­muts­trop­fen: Polaroid existiert schon seit Jahren nur noch als Marke, von der eigentlichen Firma ist quasi nichts mehr übrig.

Und da kommt das Impossible Project ins Spiel. Diese Jungs und Mädels haben die Polaroid Filme analysiert und nachgebaut, mittlerweile in einer tolle. Qualität und mit viel Spaß am Medium: Farbe, Schwarz-Weiß, Monochrom, mit Muster, rund, in Gold. Coole Weiterentwicklungen, die dem Instant Film neues Leben geben.

Und der Zauber ist immer der gleiche: man fotografiert, wartet und hofft das überhaupt irgendetwas zu sehen ist. Belohnt wird man mit einzigartigen Fotos, Zufallsprodukten mit Herz und Seele — unkontrollierbar und wunderschön.

Ein paar meiner privaten Polaroids findet ihr hier: polaroids.justuskraft.de

*eigentlich ganz schön teuer