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Papierentwicklung – Erste Schritte
Papierentwicklung – Erste Schritte
Papierentwicklung – Erste Schritte
Papierentwicklung – Erste Schritte

Papierentwicklung – Erste Schritte

Am Wochenende war es endlich soweit. Nach dem Fotografieren auf Film und der Entwicklung dessen vollendete nun die Belichtung auf echtes Fotopapier meinen Einstieg in die analoge Fotografie.

In der kleinen Dunkelkammer wagte ich also die ersten Versuche, meine Negative auf Papier zu bringen. Als Papier standen mir mehrere Formate PE-Papier (moderneres Fotopapier mit ‚Plastik‘-Versiegelung), sowie Barytpapier zur Verfügung. Erstere sind deutlich einfacher zu handhaben und in der gesamten Entwicklung deutlich schneller. Letztere finde ich persönlich allein aufgrund der Papierstruktur interessanter. Trotz Belichtungsmesser brauchte ich viele, viele Versuche, bis ich Belichtungs- und Entwicklungszeiten einigermaßen im Griff hatte. Gerade beim Barytpapier sind teilweise gut 20-30 Sekunden drin — was allerdings wunderbare Dodge & Burn -Techniken- Experimente ermöglicht. Auch belichte ich die Schwarz-Weiß-Papiere mit einem Farbkopf, was Änderungen der Kontrastverhältnisse einfacher macht.

Leider habe ich bisher für den Vergrößerer nur ein Objektiv für 135er Filme, weshalb die Ränder der 6×7 Negative deutlich heller und unschärfer werden. Die Fotos bekommen dadurch einen recht nostalgischen Touch. Da werde ich mal eBay durchforsten. :-)

Nichtsdestotrotz liebe ich schon jetzt den Prozess der Papierentwicklung, das ‚Finetunen‘ der Belichtungszeit, sowie die analogen Dodge & Burn Techniken. Und eines ist dabei sicher: Das Ergebnis ist einmalig und in dieser Form nicht reproduzierbar. Vielleicht macht genau das den Reiz der analogen Fotografie aus.

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